Mit 82 noch mittendrin – Erika Vogt
Shownotes
In dieser Folge von Hörbar Mensch sprechen wir mit Erika Vogt. Sie ist 82 Jahre alt und arbeitet noch immer mit großer Leidenschaft in der Randbetreuung der OGS an der Realschule Senne beim AWO-Kreisverband Bielefeld. Erika erzählt, warum sie auch in ihrem Alter nicht ans Aufhören denkt, wie ihr Arbeitsalltag mit den Kindern aussieht und weshalb Basteln, Töpfern und klare Regeln für sie wichtig sind. Sie berichtet von ihrem beruflichen Weg, vom Wechsel aus dem Büro in die pädagogische Arbeit und davon, was sie selbst durch die Arbeit mit Kindern lernt. Außerdem spricht Erika über Veränderungen im Schulalltag, den Umgang mit digitalen Medien, generationenübergreifendes Arbeiten im Team und darüber, wie wichtig Aufmerksamkeit, Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt für Kinder sind. Eine berührende Folge über Sinn, Engagement und darüber, wie Arbeit mit Menschen jung hält – auf beiden Seiten.
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00:00:05: Ein Podcast des AWO-Kreisverbandes Bielefeld.
00:00:36: Abo ist ein super Arbeitgeber für mich.
00:00:38: Ich kann mich frei entfalten, alles ist nett, kein Druck wird aufgebaut.
00:00:44: Ich arbeite dort sehr gerne.
00:00:46: Und ich bin?
00:00:48: Ich bin froh, dass ich das noch machen kann.
00:00:50: Ich bin ein sehr offener Mensch, freue mich, arbeite gerne mit den Kindern zusammen, mache viele, viele Arbeitsgemeinschaften mit denen und bin dankbar, dass ich in meinem Alter noch diese Möglichkeit habe.
00:01:03: Erika, ein ganz herzliches Willkommen zu deiner Folge.
00:01:06: Hörbar Mensch.
00:01:08: Schön, dass du da bist.
00:01:09: Danke schön.
00:01:11: Erika, dass ich dich duze, das ist keine Respektlosigkeit, das haben wir im Vorfeld abgesprochen.
00:01:17: Natürlich, das ist gar kein Problem für mich.
00:01:19: Das ist schön,
00:01:20: genau.
00:01:21: Denn, du hast es im Fragebogen auch gesagt, du bist zweiundachtzig Jahre
00:01:26: alt.
00:01:26: Genau.
00:01:27: Und arbeitest immer noch für den AWO-Kreisverband Bielefeld.
00:01:31: Sehr
00:01:31: gerne.
00:01:32: Ich hoffe noch lange.
00:01:33: Erzähl, was machst du da genau?
00:01:36: Ich arbeite an drei Tagen in der Woche.
00:01:39: Das sind acht Stunden in der Randbetreuung, in der Realschule Senne.
00:01:44: Sehr gerne mit den Kindern.
00:01:45: Manchmal ist es natürlich auch ein wenig schwer.
00:01:48: Ganz einfach ist es nicht.
00:01:50: Aber ich freue mich auf diese Tage.
00:01:53: Ich setze den Kindern Grenzen, das muss sein.
00:01:55: Sie respektieren das.
00:01:57: Und so kommen wir gut zu Recht immer.
00:02:00: Wie alt sind die Kinder?
00:02:01: Die Kinder sind so zwischen elf und dreizehn Jahren.
00:02:06: Ja.
00:02:07: Okay, und was macht ihr da alles genau?
00:02:09: Also vielleicht kannst du mal beschreiben, wie sieht so ein typischer Arbeitstag für dich aus?
00:02:14: Also ich beginne mittags, dann essen die Kinder in der Mensa und dann kommen sie hoch in die UGS.
00:02:20: Wir machen gemeinsam Hausaufgaben und dann wir töpfern, wir malen, wir basteln ganz stile Sachen.
00:02:29: Ja, und dann ist es ums Sechzehn Uhr Schluss, dann gehen die Kinder nach Hause.
00:02:33: Und du
00:02:33: machst das mit unglaublich viel Leidenschaft.
00:02:36: Ja,
00:02:37: ja, ich bin wirklich, also ich war dreißig Jahre Chefsekretärin, in der es hier mal flirte Otto Einrichtungssysteme.
00:02:45: Dann machte die Firma im Schluss, sie machte Pleite und ich war dann zu Hause.
00:02:50: Und ich habe eine Freundin, die ist Schulleiterin und die sagt, du bist doch die unten.
00:02:55: Dann war ich erst in der Windflöte, in der Schule tätig.
00:02:59: Dann kam aber die Pandemie und der Träger war das Deutschrote Kreuz.
00:03:04: Es war denen dann zu gefährlich, mich zu beschäftigen wegen der Pandemie.
00:03:08: Dann haben sie mich aber wieder geholt, um mir dann zu sagen, Ja, aber die Rezidenzzahlen sind wieder hochgegangen zu uns.
00:03:15: Leid, Erika, es geht doch nicht.
00:03:17: Und dann hat meine Freundin gesagt, weißt du was, bewirb dich doch einfach.
00:03:21: Du musst doch nicht warten, bis die dich wiederholen.
00:03:24: Und dann habe ich mich beworben.
00:03:26: Und ja, und dann durfte ich kommen zu einem Gespräch und wir waren sofort eng beieinander.
00:03:32: Und ja, ich freue mich, dass ich eben noch dabei sein darf.
00:03:35: Nun kann ich mir vorstellen, wenn du dein ganzes Leben als Chefsekretärin gearbeitet hast, dann musst du ja auch immer korrigiert sein.
00:03:44: Wo ist die Parallele zu deinem Job heute?
00:03:47: Also, als Assistentin der Geschäftsleitung ist man für alles allein verantwortlich.
00:03:54: Und man ist schon hart an der Front.
00:03:56: Das bin ich jetzt auch, denke ich.
00:03:59: Aber es ist ... Ein lockerer Umgang für mich.
00:04:04: Ich kann viel mehr selber entscheiden.
00:04:06: Und man lässt mich.
00:04:07: Die Kinder kommen auf mich zu.
00:04:09: Es ist ein Geben und Nehmen.
00:04:11: Und darum macht es mir so viel Spaß.
00:04:14: Ich komme auch mit meiner Vorgesetzten super gut aus.
00:04:18: Und das ist eben schön, dort tätig zu sein.
00:04:20: Mit zweiundachtzig Jahren könnte man auch sagen, ich leg die Füße hoch.
00:04:26: Ich mach vielleicht was im Garten, wenn es geht.
00:04:29: Oder ich mach Ausflüge.
00:04:30: Mensch,
00:04:32: bin ich nicht.
00:04:32: Nein,
00:04:33: nein.
00:04:33: Du hast ja schon den Kopf, ne?
00:04:35: Ja, genau.
00:04:36: Ich freue mich auf diese Herausforderung und es passiert ja auch immer irgendetwas noch.
00:04:42: Die Kinder sind dankbar, die schreiben mir kleine Briefe jetzt, wo ich krank bin, wann kommst du endlich wieder?
00:04:48: und mein Mann fällt mich dann manchmal hin und dann, Erika, wann bist du wieder da?
00:04:53: Also das ist schon eine schöne Sache und ich hoffe, ich kann es noch ein bisschen machen.
00:04:57: Du hast es gerade schon gesagt, du hast dir die Hand gebrochen.
00:05:00: Den Finger habe ich mir gebrochen.
00:05:09: Das war gar nicht schön, weil der Weihnachtsmarkt, wir hatten so viele schöne Sachen gebastelt.
00:05:16: Ich konnte nicht dabei sein, weil ich noch einen dicken Gips an der Hand hatte.
00:05:22: Ich habe nur mal geschaut.
00:05:24: Jetzt warte ich darauf, dass das zum Ende kommt.
00:05:27: Aber es ist doch toll zu wissen, dass die Kleinen so an dich denken.
00:05:31: Ganz
00:05:31: toll.
00:05:32: Die malen mir Bildchen.
00:05:33: Für dich, Erika, einen kleinen Glückskäfer auf einen Stein legen sie mir hin.
00:05:38: Also es ist eine tolle Sache.
00:05:40: Du hast es eben schon gesagt, ihr macht auch Hausaufgaben zusammen.
00:05:43: Ja.
00:05:44: Nun hat sich in der Schule auch in den letzten Jahren viel, viel, viel getan.
00:05:49: Wie gehst du damit?
00:05:50: um mit all diesen Veränderungen, wie sich lernen verändert hat, wie sich Kinder verändert haben.
00:05:55: Ich habe Bücher und wir lesen und manchmal, wenn ich im Englisch nicht mehr ganz so fit bin, dann gibt es ja Google.
00:06:04: Dann schauen wir einfach gemeinsam und finden immer eine Lösung.
00:06:08: Und für mich, es hält meinen Kopf noch ein bisschen jung und das tut mir auch gut.
00:06:14: Das ist toll, wenn man merkt, wie man auch dabei bleibt.
00:06:19: Und die Kleinen?
00:06:20: Betrachten dich ja vielleicht dann auch als eine Person, die schon ein bisschen älter ist als die anderen?
00:06:26: Ja, begegnen die dir mit mehr Respekt?
00:06:29: vielleicht auch?
00:06:30: Nein, aber sie begegnen mir mit sehr viel Vertrauen.
00:06:33: Es sind ja auch sehr viele Kinder da, die eine schlimme Geschichte erlebt haben.
00:06:38: Und wir sitzen oft und reden miteinander und ich kann den Kindern ein bisschen Mut machen.
00:06:44: Die Eltern haben manchmal auch wenig Zeit, weil sie immer arbeiten müssen.
00:06:48: Es ist schon ... Naja, ich fühle mich manchmal so wie die OGS-Omi ein bisschen, zu der man Vertrauen hat und mit der man sprechen kann.
00:06:57: Und das ist auch schön für mich, dass ich den Kindern dann doch ein bisschen Mut machen kann fürs Leben.
00:07:03: Das tut einem selber auch gut.
00:07:05: Also es geht auch um Themen außerhalb dessen, was eigentlich dann Thema ist, ne?
00:07:11: Wie gehst du damit um, wenn du die Geschichten hörst, der Kleinen, was die schon vielleicht schon erlebt haben?
00:07:16: Ja,
00:07:16: ich weiß, dass es diese Geschichten gibt und ich habe ein Leben hinter mich gebracht.
00:07:22: Mein Leben war auch nicht immer einfach.
00:07:24: Ich habe sehr früh meinen Mann verloren und musste auch meine Kinder daneben meiner Berufstätigkeit mit einem Kindermädchen selber erziehen.
00:07:33: Ich weiß.
00:07:34: Kinder brauchen viel Zuspruch und viel Liebe von uns Menschen.
00:07:38: Und wenn ich dann ein bisschen geben kann und zurückgeben kann an diese Kinder und sehe, wie ich den auch Mut machen kann, wieder, das tut mir gut.
00:07:46: Ja.
00:07:46: Ach du, du kriegst ganz feuchte Augen.
00:07:49: Ja, ja.
00:07:51: Das für mich ist das schon eine schöne Sache.
00:07:53: Ja,
00:07:53: es berührt einen.
00:07:55: Ja.
00:07:57: Ja.
00:07:58: So ist das Leben.
00:07:59: Ja.
00:08:00: Ich würde mal behaupten, dass deine Kollegen auch Ein Stück jünger sind als du.
00:08:06: Die sind alle jünger als du, ne?
00:08:08: Die sind jünger, aber ich habe auch tolle Kolleginnen.
00:08:12: Wir verstehen uns ganz, ganz gut.
00:08:14: Wir arbeiten zusammen gemeinsam.
00:08:16: Wir besprechen alles gemeinsam.
00:08:18: Wir machen auch Besprechungen mit den Kindern, so Kindertage.
00:08:22: Dann können auch die Kinder mal sagen, was ihnen vielleicht an uns nicht so gefällt.
00:08:27: Und so ist das schön.
00:08:29: Was würdest du sagen, was lernst du von deinen jungen Kolleginnen?
00:08:33: Ich lerne von meinen jungen Kolleginnen, dass ich manches vielleicht nicht ganz so eng sind darf, dass man das heute doch ein bisschen mehr toleriert, so einige Sachen, wenn es so um Benehmen geht, so Füße auf den Tisch legen.
00:08:48: Da bin ich ja so überhaupt nicht erzogen und sage dann auch den Kindern, das gibt es hier nicht.
00:08:53: Die Füße werden hier auf den Boden gestellt und naja, die sind dann manchmal, die probieren das dann aus, wie weit sie mit mir gehen können.
00:09:02: Ich bestehe darauf, dass in meiner Zeit das Handy abgegeben wird, weil ich mache andere Sachen mit den Kindern und möchte nicht, dass einzelne Kinder dauernd mit ihrem Handy beschäftigt sind.
00:09:14: Das war auch ein kleiner Kampf zunächst, aber heute wird das an die nächsten Kinder im nächsten Jahrgang schon weitergegeben.
00:09:21: Erika macht ganz viel mit euch, aber das Handy müsste abgeben.
00:09:25: Okay, heißt am Anfang waren die Kinder vor allen Dingen auch erst mal so, ja, also was soll das denn
00:09:31: jetzt?
00:09:32: Na ja, das kann man nicht so sagen.
00:09:34: Aber sie kam eben mit diesen Anordnungen nicht so gut klar, dass ich ganz klar gesagt habe, bei mir in meiner Zeit, wo ihr mit mir zusammen seid, können wir ganz viel machen.
00:09:45: Aber das Handy kommt in die Kiste.
00:09:47: Wir haben eine Kiste und solange du bei mir bist oder wir zusammen sind, kommt das Handy da rein.
00:09:53: Und blödsang sie ganz doof.
00:09:55: Aber inzwischen ist das gar kein Problem mehr.
00:09:59: Und ist das was deine Kolleginnen dann auch von dir lernen?
00:10:02: Weil du hast gerade erzählt, was du von deinen Kolleginnen lernst.
00:10:05: Was nehmen deine Kolleginnen von dir mit?
00:10:08: Ich weiß es gar nicht so genau.
00:10:11: Also meine Kollegin bastelt nicht so gerne mit den Kindern, glaube ich.
00:10:15: Und da sind sie immer froh, wenn ich das dann übernehme.
00:10:18: So hat eben jeder Science.
00:10:21: Und wir ergänzen uns ganz gut.
00:10:23: Also wir sind wirklich, wir tauschen uns aus, wir reden miteinander.
00:10:27: und kommen immer zu einem Nenner.
00:10:29: Ja.
00:10:30: Du hast es gerade schon gesagt, es gibt so Benimmregeln, die sich verändert haben.
00:10:35: Ja, genau.
00:10:36: Nun, will man ja auch nicht immer sagen, ach, früher war alles besser.
00:10:39: Nein, das sage ich gar nicht.
00:10:41: Das interessiert die Kinder auch gar nicht, wie es früher war.
00:10:43: Genau.
00:10:43: Wie nimmst du das denn?
00:10:45: Was war vielleicht früher doch besser?
00:10:48: Und was ist heute besser?
00:10:49: Kann man das überhaupt sagen?
00:10:52: Also, früher war ... Die Gemeinschaft unter den Kindern größer, die spielten draußen zusammen.
00:11:00: Heute habe ich so das Gefühl, die Kinder sind nur noch mit ihrem Handy beschäftigt.
00:11:05: Die können mit sich selber kaum etwas anfangen, wissen gar nicht, was sie also ohne Handy eigentlich tun können.
00:11:13: Und darum versuche ich, ihnen zu vermitteln, dass es noch ganz, ganz viele schöne andere Sachen gibt.
00:11:19: Und ich merke, das kommt dann nach einer Weile auch an.
00:11:23: Und was können die Kinder heute vielleicht besser?
00:11:25: oder was ist heute besser als früher?
00:11:27: Ich denke mal, heute dürfen die Kinder offener sein als früher.
00:11:31: Das hat sich verändert.
00:11:33: Und diese Strenge in der Schule, also ich habe noch erlebt, dass man dann geschlagen wurde auf die Hände mit dem Lineal.
00:11:40: Ich weiß gar nicht mehr, warum.
00:11:42: Und das ist ja schon ein Ding, was wirklich nicht geht.
00:11:45: Und man wurde bestraft, man musste vor der Tür stehen und solche Sachen.
00:11:49: Das hat sich Gott sei Dank heute geändert.
00:11:51: Es ist alles offener.
00:11:53: Wir können über alles sprechen und kein Kind muss Angst haben.
00:11:56: Straßen.
00:11:57: Natürlich werden Grenzen gesetzt, aber das akzeptieren sie ja auch, wenn man vernünftig mit ihnen spricht.
00:12:03: Und das ist schon schön.
00:12:05: Die
00:12:05: Kommunikation ist
00:12:07: anders geworden.
00:12:08: Aber es ist auch das Wichtigste.
00:12:12: Du hast es eben schon im Fragebogen gesagt, die Awo ist für dich ein Arbeitgeber, wo du dich so entfalten kannst.
00:12:17: Ja,
00:12:19: ja, ich habe lange Auch an der Uni gearbeitet hier an der Uni Bielefeld.
00:12:23: Und das war schon schön.
00:12:25: Und dann wohnen wir aber in der Sinne eins.
00:12:27: Und die Firma Flirt Otto, da konnte ich aus meinem Wohnzimmerfenster immer hinschauen.
00:12:32: Und ich traf Herrn Flirt Otto und sage, ich wollte eins eigentlich nur mal fragen.
00:12:37: Suchen Sie vielleicht auch mal jemanden im Büro.
00:12:39: Ja, kommen Sie mal am Montag vorbei.
00:12:41: Was machen Sie denn?
00:12:42: Und dann war ich sofort eingestellt.
00:12:45: Und dann ging die alte Sekretärin und Herr Flirton fragte mich, dann möchtest du das nicht übernehmen?
00:12:50: Naja, ich habe überlegt, meine Tochter war dann in der Realschule und hatte ein festes Fundament.
00:12:57: Und dann habe ich es gemacht.
00:12:58: Aber es war schon so.
00:13:00: als Assistentin der Geschäftsladung ist man schon sehr, sehr eingebunden.
00:13:06: Und dann dann auch nochmal der Switch dann zur AWO nach all den Jahren und der Arbeit auch an der Uni.
00:13:12: Ja.
00:13:13: Dann jetzt nochmal auch in... Ich sag das mit allererfeucht, auch in deinem Alter sich noch mal da so zu entfalten, das ist schon eine tolle Sache, ne?
00:13:22: Ja, ich denke, es hält mich aber auch jung.
00:13:25: Ich nehme am Leben teil, die Kinder inspirieren mich auch immer wieder, mir neue Dinge zu überlegen.
00:13:31: Und sie sind auch dankbar, dass ich das mit denen mache.
00:13:34: Also die haben schon ganz, ganz tolle Bilder gemalt mit mir.
00:13:37: Und das töpfern sie ja auch ganz toll, ne?
00:13:41: Und das macht mir eben Spaß, dass ich denen noch ein bisschen was mitgeben kann.
00:13:45: besser als nur zu Hause zu sitzen.
00:13:47: Wie viele alte Menschen sitzen dann nur noch zu Hause, gehen vielleicht mal zum Sport, treffen vielleicht mal ihre Freunde.
00:13:54: Aber ich reise auch noch viel mit dem Wohnmobil, mit meinem Mann und ich bin da ein bisschen anders gestrickt.
00:14:00: Was dir auch toll ist, wenn
00:14:02: es nicht
00:14:02: so lange ist, auch gesundheitlich immer geht.
00:14:04: Ja.
00:14:04: Fantastisch.
00:14:05: Ich
00:14:05: bin Gott sei Dank noch ganz gesund.
00:14:09: Bis auf den Finger jetzt.
00:14:12: Aber so, wie ich dich jetzt so kennengelernt habe, ohne die AWO und ohne deine Kinder, ohne die Lütten, das wäre nix.
00:14:21: Das
00:14:21: wäre gar nix.
00:14:22: Das ist schon ganz schön schlimm jetzt, diese lange Zeit.
00:14:25: Dieser Finger ist am thirteenth November.
00:14:28: Ist mir das passiert, beim Wäscheaufhängen, so aus dem Laden gegeben auf eine Steinplatte und es musste gemacht werden.
00:14:35: Aber das war schon schwer für mich.
00:14:37: Und ganz ohne die kleinen Baich kannst du ja wieder hin, hoffentlich.
00:14:41: Gott
00:14:41: sei Dank.
00:14:42: Ja, Gott sei Dank.
00:14:43: Da freue ich mich drauf.
00:14:44: Hast du
00:14:44: dir schon überlegt, was du mit den Kleinen wieder machst, wenn du wieder kannst?
00:14:48: Ja, dann wir werden auf jeden Fall töpfern.
00:14:50: Das habe ich den Kindern versprochen.
00:14:53: Und das wird das erste sein, was ich dann auch in Angriffs nehme, weil sie ja die freuen sich ja auch darauf.
00:15:00: Und du dich auch.
00:15:01: Und
00:15:01: ich auch, natürlich.
00:15:03: Natürlich, ja.
00:15:05: Erika,
00:15:05: ganz, ganz vielen Dank, dass du heute da warst, dass du erzählt hast.
00:15:09: Sehr
00:15:09: gerne, sehr gerne.
00:15:10: Alles Gute für dich, vor allen Dingen ganz viel Gesundheit und ganz viel Freude mit den Kleinen.
00:15:15: Danke schön, danke schön, das kann ich gebrauchen.
00:15:18: Super, vielen Dank.
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